zdp021 care4future Netzwerk Niebüll

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Bereits in Episode 13 stellten wir das Projekt care4future vor. Kurz zur Erinnerung: Nachdem der Fachkräftemangel in der Pflege allgegenwärtig ist, versucht dieses Projekt Schülerinnen und Schülern, also Jugendlichen in der Phase ihrer Berufswahl, authentische Einblicke in die Berufe der Pflege und Gesundheit zu geben und für den Beruf zu begeistern. Im Zentrum dabei steht, dass Auszubildende selber als Botschafter ihrer eigenen Profession die Schüler_innen den Beruf vorstellen (peer-learning).

Jedes dieser Netzwerke ist natürlich anders, da care4future stets individuell an die Partner und Institutionen der jeweiligen Region angepasst werden muss. Um sich aber dennoch eine Vorstellung machen zu können, wie dieser Aufbau ablaufen kann, wollen wir mit der heutigen Episode das care4future Projekt in Niebüll mit den dortigen Partnern beispielhaft vorstellen.

Für das Netzwerk in Niebüll dabei ist Levke Matzen von der Gemeinschaftsschule Niebüll, Nadine Axelsen-Dentz, von der Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe in Flensburg und Susanne Hansen, Pflegefachkraft und Praxisanleiterin an der Stiftung Uhlebüll. Für die contec dabei ist die für das vorgestellte Projekt verantwortliche Malike Gümrükcü.

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zdp020 Max Zilezinski

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Heute im Gespräch: Max Zilezinski. Ich spreche mit Ihm über aktuelle politische Herausforderungen für die Pflege und über eine Befragung der BGW.

Hintergrund

Mit Max Zilezinski sprach ich während des vergangenen Hauptstadtkongresses nicht nur über die allgemeine pflegepolitische Lage sondern insbesondere auch über eine Studie der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW, die 2017 angekündigt wurde und nun, ein Jahr später, mit ersten Ergebnissen auf dem Hauptstadtkongress vorgestellt wurde.

Hier hat die (BGW) die Arbeitssituation junger Angestellter im Krankenhaus, ihre physischen und psychischen Belastungen erhoben. Die Studie wurde vom Kompetenzzentrum für Versorgungsforschung bei Pflegeberufen (CVcare) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) begleitet und gemeinsam mit Akteuren junger Mitarbeitender durchgeführt. Darunter u.a. die AG Jungen Pflege des DBfK, den Jungen Ärzten des Bündnis JUNGE ÄRZTE (BJÄ) sowie Junge Ärzte des Hartmannbundes und des Marburger Bundes.

In der Befragung wurden die psychischen Belastungs- und Beanspruchungsfaktoren von professionell Pflegenden sowie Ärztinnen und Ärzte bis 35 Jahre in Krankenhäusern erhoben. Dabei wurden beide Berufsgruppen erstmals in einem Kontext gesehen.

Pressemitteilung der BGWDie vorläufigen Ergebnisse der BGW-Studie

Kurz zur Person

Max Zilezinski ist seit 2015 Gesundheits- und Krankenpfleger an der Charité – Universitätsmedizin Berlin | Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Junge Pflege im DBfK und Mitglied des erweiterten Initiatorenkreises der Allianz Pflegekammer Berlin

BAG Junge Pflege (dbfk) | Positionspapier GeneralistikPflegequalität in der Theorie- und Praxisphase sichern!Pflegekammer: Gespräch mit Senatorin Dilek Kolat | Berliner Pflegekammer | Landespflegerat Berlin Brandenburg | AG Junge Pflege auf facebook | dbfk

zdp019 Dr. Nina Fleischmann

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Heute im Gepräch: Dr. Nina Fleischmann über ein Projekt zur Gesundheitsförderung für Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen.

Hintergrund

Die stationäre Pflege nimmt eine zentrale Rolle im Deutschen Gesundheitssystem ein – was sich nicht zuletzt in der hohen Bedeutung widerspiegelt, die dem Thema im aktuellen Koalitionsvertrag zukommt. Im nunmehr vor fast drei Jahren in Kraft getretenem Präventionsgesetz sieht der Gesetzgeber die Durchführung gesundheitsförderlicher und präventiver Maßnahmen in stationären Pflegeeinrichtungen vor. Wie diese aber konkret ausgestaltet werden kann, welche Bedürfnisse bestehen oder wir eine konkrete Umsetzung aussehen sollte – darüber herrscht noch Unklarheit.
In einem von der Barmer geförderten Projekt setzt sich mein heutiger Gesprächsgast mit diesen Fragen auseinander. Zum Stand ihres Projekte, offenen Fragen und berichtenswerten Zwischen-Erkenntnissen zur Halbzeit sprach ich mit ihr am Rande des Kongresses Armut & Gesundheit in Berlin.

Kurz zur Person

Dr. Nina Fleischmann ist Fachreferentin in der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.. Zuvor war sie u.a. wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Göttingen, wo sie auch promovierte. Die examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin hält zudem einen B.A. in Pflegewissenschaften und einen M.A. in Public Health und Pflegewissenschaft M.A..

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